Wissenswertes über Preiselbeeren

Nun bekommt man wieder frische Preiselbeeren. Wo sie wachsen, wie sie schmecken, was du aus ihnen machen kannst und mehr, erfährst du hier.
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Momentan ist Erntezeit für Preiselbeeren. Die kleinen, roten Beeren sind vielen nur als süsse Beigabe zu Wild bekannt. Sie können aber auch anderweitig verwendet werden und sind ausserdem so gesund, dass sie sogar seit langem einen festen Platz in der Pflanzenheilkunde haben.

1. Wo wachsen Preiselbeeren?

Die roten, kugeligen Beeren wachsen vom gemässigten nördlichen Breitengrad bis zur Arktis. Sie sind auch unter dem Namen Krachbeeren, Fuchsbeeren, Tutbeeren, Grandel, Krons oder Riffelbeeren bekannt. Sie gedeihen am besten auf Heideböden, an sonnigen Hanglagen, in lichten Kiefernwäldern sowie in Hochmooren.

2. Geschmack und Verarbeitung

Preiselbeeren schmecken roh säuerlich-herb, weshalb sie meistens gekocht verzehrt werden. Durch den Kochvorgang entfalten sie ihr volles Aroma. Sie werden vor allem als Saft, Kompott, Marmelade oder Gelée zubereitet. In Schweden sind sie aber auch roh eine Spezialität, als "Rårörda lingon", was übersetzt "rohe Preiselbeeren" bedeutet. Sie werden mit Zucker zu einem Brei vermischt und vergleichbar mit Marmelade verwendet.

3. Nährstoffe in Preiselbeeren

Preiselbeeren enthalten auch jede Menge Vitalstoffe. Sie sind reich an Vitamin C, Kalium und Kalzium. Säfte aus Preiselbeeren und Tees aus Preiselbeer-Blättern werden in der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gegen Harnwegsinfekte angewendet. Auch gegen Rheuma und Gicht soll die Preiselbeer-Pflanze helfen.

Preiselbeeren werden häufig mit Cranberrys verwechselt. Cranberrys werden hierzulande nämlich auch als „kultivierte Preiselbeere“ bezeichnet. Beide Beeren gehören zwar zur Gattung der Heidelbeeren, aber es handelt sich dennoch um unterschiedliche Früchte, was man auch am Geschmack erkennen kann.

100 g Preiselbeeren enthalten:

  • Wasser: 87,4 g
  • Energie: 35 kcal
  • Fett: 0,5 g
  • Kohlenhydrate: 6,2 g
  • Eiweiss: 0,3 g
  • Vitamin C: 12 mg
  • Kalzium: 14 mg
  • Kalium: 70 mg

4. Lagerung von Preiselbeeren

Frische Preiselbeeren sollten am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Dort halten sie sich zwei bis drei Tage. Du kannst die Beeren aber auch einfrieren, so bleiben sie ein bis zwei Jahre haltbar. Eingekocht können die Preiselbeeren über mehrere Monate gelagert werden, am besten kühl, trocken und lichtgeschützt.

Probier doch mal unseren Salat mit Preiselbeer-Camembert, die Preiselbeerfüllung passt hervorragend zum Käse!

Von Conny, V-Kitchen

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