Die Klimasünde Foodwaste

Foodwaste zu verringern liegt zu einem grossen Teil in unseren Händen. Wie du zu Hause aktiv Foodwaste vermeiden kannst, erfährst du in unserem Beitrag.
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In der Schweiz landet rund ein Drittel aller Lebensmittel in der Tonne. Dies entspricht insgesamt 2.8 Millionen Tonnen. Diese Menge ist folgendermassen aufgeteilt:

  • 20 % aus der Landwirtschaft (556’000 kg)
  • 25 % in der Verarbeitung (963’000 kg)
  • 10 % im Detailhandel (279’000 kg)
  • 7 % in der Gastronomie (210'000 kg)
  • 28 % in den Haushalten (778’000 kg)
Wo liegen die Gründe, weshalb in den Haushalten so viel Foodwaste produziert wird?

  • Wir kaufen mehr als benötigt wird
  • Aktionspackungen verleiten dazu grössere Mengen zu kaufen
  • Lebensmittel werden im Kühlschrank vergessen
  • Verringerung der Haltbarkeit aufgrund falscher Lagerung
  • Wir fokussieren uns nur auf das Ablaufdatum, anstelle des Lebensmittelzustandes
  • Reste werden nicht verwertet

Den Foodwaste in der Schweiz zu verringern, liegt also zu einem grossen Teil in unseren Händen. Wie du zu Hause aktiv Foodwaste vermeiden kannst, erfährst du gleich hier.

Auf das Innere kommt es an

Auch wenn auf der Verpackung steht, dass dein Joghurt seit einer Woche «abgelaufen» ist, ist das kein Grund es weg zu schmeissen. Kontrolliere stets zuerst, ob die abgelaufenen Lebensmittel noch gut sind. Eine einfache Richtlinie bietet dir das Infoblatt von der Schweizer Stiftung Konsumentenschutz. Vielen ist nicht bewusst, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nur als Hinweis für Detailhändler dient, bis wann diese Lebensmittel verkauft werden dürfen. Vertraue auf deine Sinne beim Kontrollieren der Lebensmittel.

Auf foodwaste.ch findest du hilfreiche Tipps für jegliche Lebensmittel, wie du sie länger frisch und haltbar hältst.

Was kann man tun, wenn’s doch mal zu Lebensmittelabfällen kommt?

Intakte Lebensmittel wegzuschmeissen ist aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll. Es sorgt für Treibhausgasemissionen, belastet die Umwelt und hindert uns somit nachhaltig zu sein. Alle Lebensmittel zu verwerten, die du im Kühlschrank hast, ist also empfehlenswert. Wenn es aber trotzdem zu Lebensmittelabfällen kommt, werfe diese nicht in den normalen Müll, sondern nutze eine dieser Alternativen:

  1. Kein Kompost im Wohnquartier? Der Wurmkompost bietet eine grossartige Alternative, wenn du den Platz dafür hast!

  2. Baue dir selbst einen Kompost auf! Tipps und Hinweise: Kompost how to

  3. Rüstabfälle beim Kochen kannst du einfrieren und bei Gelegenheit zu leckeren Gemüsepürees, Suppen, Eintöpfe, etc. weiterverarbeiten und so eine nachhaltige Ernährung anstreben.

  4. Alte Früchte schaden deiner Gesundheit nicht. Nutze diese Früchte für einen Smoothie, einen Kuchen oder trockne sie in einem Dörrgerät respektive im Backofen.

  5. Diverse Gemüse und Früchte müssten eigentlich nicht gerüstet werden. Was nicht nur ökologischer, sondern auch gesünder ist, denn viele Vitamine stecken in der Regel gleich unter oder in der Schale. Hier findest du einige Hinweise dazu, welches Gemüse und welche Früchte nicht gerüstet und welche unbedingt gerüstet werden sollten.

Jedes Ding an seinen Platz

Mit der richtigen Lagerung von Gemüse und Früchte kann man ganz einfach die Lebensmittel länger haltbar machen und somit gleichzeitig Foodwaste vermeiden.

  • Gurken und Tomaten halten länger, wenn man sie nicht im Kühlschrank lagert
  • Wurzelgemüse, wie z.B. Karotten oder Pastinaken, bleiben länger haltbar, wenn du sie in einem Einmachglas in Wasser legst und anschliessend im Kühlschrank aufbewahrst (Wasser alle 4–5 Tage wechseln)
Auf der Webpage von nachhaltigleben.ch findest du diverse Empfehlungen, wie du den Kühlschrank richtig einräumst, um falsche Lagerung zu vermeiden.

Noch weitere Tipps, Tricks und spannende Informationen, findest du auf der offiziellen Webpage von foodwaste.ch.

Von Linda, V-ZUG

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