Abfalltrennung in der Küche und im Haushalt

Jährlich produziert die Schweiz rund 80 bis 90 Millionen Tonnen Abfall! Wie du denn Müll richtig trennst.
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Zum Thema Nachhaltigkeit gehört auch die Mülltrennung. Vor vielen Jahren war Abfalltrennung selbst für uns Schweizer:Innen noch ein Fremdwort, alles wanderte einfach in den Kübel. Zwischenzeitlich gehen wir mit den Rohstoffen bedachter um, nicht zuletzt um Abfallgebühren zu sparen. Dazu haben wir verschiedene Mülltonnen, welche uns die Abfalltrennung erleichtern.

Jährlich produziert die Schweiz rund 80 bis 90 Millionen Tonnen Abfall. Wir Schweizer:Innen haben einen sehr hohen Lebensstandard und produzieren folglich bis zu 716 kg Abfall pro Person, was eines der höchsten Siedlungsabfallaufkommen der Welt bedeutet. Knapp 53% davon werden recycelt. Gemäss Swiss Recycling ist die Schweiz weltweit führend im Recyceln.

So trennst du deinen Müll richtig

In der Küche kommt der meiste Abfall zusammen – Biomüll und Verpackungen von Lebensmitteln. Natürlich gibt es noch weiteren Müll, der im Haushalt entsteht. Hier haben wir dir ein paar typische Abfälle notiert, die in einem Haushalt regelmässig anfallen:

Biomüll
Sobald der Biomüll voll ist, wandert sein Inhalt in den Kompost. Für den Garten entsteht dort wertvoller Dünger. Das ist der Grund, weshalb viele Haushalte ihren eigenen Kompost im Garten stehen haben. Wichtig zu wissen ist, dass weder Knochen noch Windeln in den Biomüll gehören.

Glas
Hast du gewusst, dass getrennt gesammeltes Glas zu fast 100% recycelt werden kann? Daher stecken auch schon hohe Anteile an Recyclingglas in den meisten Glasflaschen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Glas richtig nach Farbe zu trennen. Die Glasfarbe erkennst du leicht, wenn du es gegen das Licht hältst. Übrigens, blaues Glas gehört in den Container für Grünglas.

Papier / Karton
Wir entsorgen Papier und Karton separat, weil diese Trennung bedeutende Vorteile für die Qualität der Sekundärrohstoffe hat, den Umweltnutzen erhöht und die Anforderungen an die Papierindustrie erfüllt. Es gibt unter anderem eine Ausnahme: Papiertragtaschen entsorgst du in der Tonne «Karton».

CDs und DVDs
Jährlich werden weltweit mehrere Milliarden Stück CDs und DVDs auf den Markt gebracht. Diese Datenträger enthalten wertvollen Kunststoff. Die ausgedienten Scheiben können in einigen Elektrogeschäften und bei Gemeindesammelstellen abgegeben werden.

Batterien
Gemäss Gesetz müssen verbrauchte Batterien an die Verkaufsstelle zurückgegeben oder bei Gemeindesammelstellen abgegeben werden. Hast du gewusst, dass Batterien aus wertvollen Rohstoffen wie Eisen, Nickel, Mangan, Zink und Blei bestehen? Sorglos im Restmüll entsorgte Batterien sind enorm umweltschädlich, da bei der Verbrennung schädliche Stoffe freigesetzt werden. Indem du also Batterien korrekt entsorgst, hilfst du mit, dass weniger neue Rohstoffe gewonnen werden müssen.

Kleider und Schuhe
Die Menge an Energie, Wasser und Chemikalien für die Kleiderproduktion ist enorm. Gerade bei Fast Fashion – also «schneller Mode». Im Verhältnis zu früher sind Kleider günstiger geworden und werden bereits nach ein paar Mal tragen aussortiert. Der Verbrauch pro Kopf steigt dadurch. Was du tun kannst:  z.B. Kleider aus zweiter Hand kaufen (Second Hand), Kleider unter Freunden tauschen, spezielle Kleider oder Anzüge mieten und Kleidungsstücke, die du nicht mehr brauchst spenden bzw. in die Altkleidersammlung geben. Du solltest alte Kleidung niemals in den Müll werfen.

Tipps & Tricks

Was du sonst noch tun kannst, um unnötigen Abfall zu vermeiden, findest du hier.

  • Vermeide Plastiktüten beim Einkaufen
    Anstelle von Plastiksäcken kannst du beispielsweise Stoffbeutel oder Einkaufskörbe benutzen.

  • Papierverbrauch reduzieren
    Für kleinere Notizen kannst du auch Altpapier verwenden.

  • Flohmärkte und Secondhand-Läden
    Es muss nicht immer neu sein, denn Gebrauchtes liegt voll im Trend! Hier findest bestimmt auch du schöne Kleidungsstücke.
  • Foodwaste vermeiden
    Plane deine Mahlzeiten mit unserem Wochenplaner in der V-Kitchen App, um dem Foodwaste aus dem Weg zu gehen.

  • Alte Handys verkaufen oder verschenken
    Wusstest du, dass der Produktlebenszyklus eines Handys immer kürzer wird? Kaum gekauft, ist es bereits veraltet. Es freut sich sicher jemand über dein altes Handy, wenn du es nicht mehr brauchst.

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Von Sybil, V-Kitchen

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