Weniger Fleischkonsum: Kantinen fördern gezielt den Veggie-Trend

"Man weiss aus Studien, dass pflanzenbasierte Menüs wesentlich CO₂-schonender sind und eine grosse Wirkung haben können."
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Ende September (Mittwoch, 29.09.2021, 09:05 Uhr) erschien auf SRF ein interessanter Artikel zum Thema «Weniger Fleischkonsum», aus dem wir einige Punkte mit euch teilen möchten.

Fleischlose Menüs in Personalrestaurants und Mensen sind Teil eines grösseren Trends, schreibt SRF. Als Beispiel wird die Universität Luzern genannt, wo nach langjähriger Entwicklung seit diesem Semester alle drei Tagesmenüs fleischlos sind und entweder vegetarisch oder vegan angeboten werden.

Die Uni Luzern sei mit ihrer Veggie-Strategie eine Ausnahme. Doch auch andere Kantinen und Personalrestaurants achten bewusster auf ihr Angebot, so SRF.

Die ZFV-Gruppe zum Beispiel, welche die Luzerner Mensa betreibt, versucht auch in ihren anderen Mensen und Kantinen den Fleischkonsum stetig zu senken, weil sie als Genossenschaft einen gesellschaftlichen Auftrag hätten, sagt Geschäftsleiterin Nadja Lang.

«Mit mehreren Millionen produzierter Menüs pro Jahr kommt uns eine besondere Verantwortung zu. Wenn man die globale Debatte rund um CO₂ anschaut, dann sind die Landwirtschaft und die Ernährung grosse Treiber. Man weiss aus Studien, dass pflanzenbasierte Menüs wesentlich CO₂-schonender sind und eine grosse Wirkung haben können.»

Grundgedanke: Weniger CO₂ und Food waste

Auch die Konkurrenz arbeitet daran, den Anteil vegetarischer Menüs zu erhöhen. Die SV Group, die grösste Kantinen-Betreiberin der Schweiz, hat diesen Beschluss bereits vor rund zehn Jahren gefasst.

Der Grundgedanke sei gewesen, das CO₂ und Food waste zu reduzieren, sagt die Verantwortliche Yvonne Wicki.

«Relativ schnell haben wir jedoch gemerkt, dass der grosse Hebel bei der Kulinarik auf dem Teller liegt.» Die SV Group habe daraufhin gezielt Köche ausgebildet und mit Erfolg verschiedene kreative Menüs entwickelt. Mittlerweile seien zwischen 30 und 40 Prozent aller verkauften Menüs fleischlos.

Bei der Kommunikation sei entscheidend, dass man nicht den Zeigefinger erhebe. Die Leute wollten angestupst, aber nicht bevormundet werden, so Yvonne Wicki. Dann funktioniere es.

Fakten

Fast 800 Gramm Fleisch isst der Durchschnitts-Schweizer: pro Woche. Das ist deutlich mehr als der Bund empfiehlt. 240 Gramm seien genug, heisst es. Verschiedene Kräfte arbeiten deshalb daran, den Fleischkonsum der Schweizer Bevölkerung zu reduzieren.

Fleischkonsum pro Kopf

Weitere Informationen gibt es hier.


Von Daniel, V-Kitchen

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